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Vor 40 Jahren: Der erste Flug zum Mond - mit einem Kuhländler an Bord

vom 24.12.2008
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Am 24. Dezember 1968 erreichte das Apollo-8 Raumschiff die Mondumlaufbahn. An Bord waren drei Astronauten, darunter William A. Anders, der Nachkomme eines Auswandererehepaares aus dem Kuhländchen. Kuhländler Familienforscher lüften jetzt das Geheimnis:

Franz Anders(ch), geb. am 17.9.1806 in Groß Petersdorf 28, verheiratet in Lutschitz 26, wanderte 1871 mit Ehefrau Susanna Fadler und vier Kindern nach Texas aus. Die Kinder der ersten Generation heirateten Kinder anderer Kuhländler Einwanderer (Kainer, Richter). Auch die 25 Enkel hatten überwiegend Ehepartner Kuhländler Abstammung (Hübner, Holub, Heller, Klesel, Blaschke, Schilhab, Kasper, Winkler) und führten ein von ihren Mitbürgern geachtetes Leben. Ein Urenkel, der 1903 geborene Arthur Ferdinand Anders, zeichnete sich als heldenhafter Offizier des US-Kanonenbootes PANAY aus, das am 12.12.1937 von japanischen Fliegerbomben in den Yangtze versenkt wurde. Obwohl selbst verletzt, organisierte er umsichtig bis kurz vor Versinken des Schiffes das Abwehrfeuer der Bordkanonen, um alle an Bord befindlichen Zivilisten und die Besatzung in Sicherheit bringen zu können. Sein 1933 in Honkong geborener Sohn William A. Anders ist niemand anders als einer der drei Astronauten, die im Dezember 1968 als erste Menschen die Anziehungskraft der Erde verließen, um den Mond zu umkreisen.

Wer sich über den Kuhländler Astronauten genauer informieren möchte wird heute im Internet am schnellsten fündig.

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Seite zuletzt geändert am 06.07.2017